WER ich WO bin!?

 

Liebe Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet,

 

„WER ich WO bin!?“ Habt ihr euch schon einmal mit dieser Frage auseinandergesetzt?

Sie spielt jedenfalls eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie entscheidet nämlich mit darüber, ob es uns gutgeht oder nicht.

Fühle ich mich angenommen, wo ich lebe, oder bleibe ich fremd?

Bin ich zu Hause oder werde ich ausgegrenzt? Will ich bleiben oder nur weg, woanders hin? Dahin, wo ich endlich sein kann, wie ich bin? Oder leben wir doch eher in zwei oder mehreren Welten? In denen wir ganz unterschiedlich sind? Wie gehen wir damit um?

 

Sicherlich: Mal stimmt die „Chemie“, wie man so sagt, und mal stimmt sie nicht. Mal hängt es von euch ab, mal von denen, wo ihr hinkommt. Und manchmal seid ihr auch einfach ich oder ICH oder i-c-h-! Oder? Wer weiß.

 

„WER ich WO bin!?“ ist also eine wichtige Frage. Sie entscheidet über vieles. Manchmal sogar über ein ganzes Leben. Gilt das auch bei uns im Ruhrgebiet?

 

Ein Grund, das zu thematisieren und euch einzuladen, darüber zu schreiben! Erzählt davon, was ihr erlebt, wenn es um diese Frage geht! Egal, ob ihr zugewandert seid oder schon immer im Ruhrgebiet lebt! Jeder von euch ist eingeladen mitzuschreiben!

 

Erzähle  

·              wie du diese Frage für dich beantwortest

·              was du deshalb in der Schule, bei der Lehre oder in deiner Freizeit erlebst

·              was deine Eltern und Großeltern da erlebt haben und erleben

·              wie deine Freunde oder deine Nachbarn mit dieser Frage umgehen

·              was deine Kultur von dir erwartet und was du daraus machst

·              inwieweit deine religiöse Haltung dich dabei beeinflusst und dich prägt

 

 

Berichte

·              von deinen Erwartungen, Wünschen und Träumen

·              von deinen Sorgen, Befürchtungen und Ängsten

·              von lustigen Verwechslungen, Maskenspielen und erstaunlichen Wendungen

·              von Täuschungsversuchen, Enttäuschungen und gescheiterten Hoffnungen

·              von früher, deinem Leben jetzt und dem, was dich erwarten könnte

 

 

Schildere

Lustiges, Trauriges, Besonderes, Alltägliches, Komisches, Beklemmendes, Liebenswertes, Hassenswertes, Schönes, Schlechtes, Wirkliches, Ausgedachtes, Gefundenes, Geheimnisvolles, Faktisches, Gefaktes, Brüche, Durchbrüche, was auch immer dir gefällt und einfällt!´ 

 

 

Schreibe, was du willst:

 

eine Geschichte, ein Gedicht, einen Rap, ein Märchen, einen Slam-Text, einen Tagebucheintrag, eine Notiz, eine Theaterszene, einen Hip-Hop-Text, eine Reportage, einen Bericht oder … oder … oder …

 

Teilnehmen dürfen an diesem Projekt alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 20 Jahren, die im Ruhrgebiet leben.

 

 

Eingereicht werden können bis zu drei Texte (Umfang pro Text max. 3 Seiten).

Die interessantesten Texte werden in einem Buch veröffentlicht, das voraus­sichtlich im November 2017 erscheint.

Alle Jugendlichen, deren Texte veröffent­licht werden, werden darüber von uns informiert. Sie erhalten ihr Autoren­exemplar umsonst. Natürlich.

 

 

Abgabeschluss 1. August 2017

 

 

Erzähle, erfinde, berichte, dichte!

Schreibe in der Sprache, in der du dich zu Hause fühlst!

 

Infos zu dem Projekt findest du im Internet unter

 

www.geest-verlag.de

www.arturnickel.de (link is external)

Wir beantworten deine Fragen:

 

Artur Nickel

Tel.: 02327-974246

Fax: 0201-8513250

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Alfred Büngen

Geest-Verlag

Lange Straße 41 A

49377 Vechta

Tel.: 04447-856580

Fax: 04447-856581

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Abgabe der Texte bis zum 1. August 2017 an:

Kulturzentrum Grend

z. Hd. Artur Nickel

Stichwort „Wer ich wo bin“

Westfalenstraße 311

45276 Essen

Fax: 0201-8513250

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (link sends e-mail)

Name, Anschrift, Telefonnummer, Emailanschrift und Altersangabe nicht vergessen!

 

 

Bitte beachten:

Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können leider nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

In Kooperation mit dem Kulturzentrum Grend e.V./Festival Literatürk 2017,
gefördert durch das MFKJKS des Landes NRW, , Kunststiftung NRW, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen

 

 

 

 

 

 

 

Pädagogische Handreichungen

 

 

Pädagogische Handreichungen für die Ausschreibung     'WER ich WO bin!?'

Handreichung
mit pädagogischen Zusatzinformationen

Ein Buchprojekt in Kooperation zwischen dem

Kulturzentrum Grend in Essen und dem Geest-Verlag in Vechta


Sehr geehrte Damen und Herren,


nach dem großen Erfolg der letzten Essener Anthologie mit dem Titel „Von Grenzen und Grenzverschiebungen“ starten wir ein neues, nunmehr dreizehntes Buchprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Ruhrgebiet. Diesmal geht es um die Frage „WER ich WO bin!?“. Und wieder wollen wir mit Ihnen gemeinsam etwas Besonderes schaffen. Sie, sehr verehrte Damen und Herren, haben Kontakt zu jungen Menschen. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und um Ihr Engagement!

 
Was wir wollen


Die neue Anthologie „WER ich WO bin!?“ ist Teil einer ganzen Reihe von Buchprojekten, die in den letzten Jahren im Ruhrgebiet durchgeführt wurden. Mit ihnen wollen wir gerne

•   Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte in der Familie zum freien Schreiben  

     anregen,
•   ihnen bis in bildungsferne Schichten hinein über das Schreiben neue Perspektiven eröffnen, wie

     sie sich mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen in unsere Gesellschaft einbringen können,
•   für sie Leistungsanreize schaffen, indem herausragende „literarische“
     Einzelleistungen mit der Aufnahme in die Anthologie belohnt werden,
•   ihnen ein literarisches Podium für eine gelungene Verständigung mit sich selbst und anderen  

     bieten,
•   Brücken bauen, wo es notwendig ist,

•   einen Beitrag zur ästhetischen Erziehung leisten,

•   auf literarischer Ebene Impulse für eine intensive Bildungsarbeit setzen.

 

Am Ende soll ein Buch stehen, in dem die interessantesten Texte veröffentlicht werden, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.

 

Die Chance zur Standortbestimmung


Ziel dieser Reihe ist es, einen ganz besonderen Blick auf die Sichtweisen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund im Ruhrgebiet zu werfen. Was bewegt sie? Was fühlen sie? Wofür stehen sie? Wohin wollen sie? Es sind Fragen, deren Beantwortung für uns alle wichtig ist. Denn wie sie junge Menschen beantworten, zeigt an, wohin die Reise unserer Gesellschaft geht. Gelingt es, die Kinder und Jugendlichen in unsere Erwachsenenwelt zu integrieren? Werden sie ihren Platz in unserer Gesellschaft finden, egal, ob sie in Deutschland geboren wurden oder nicht?

Fast schon seismographisch zeigen die zwölf Anthologien, die bisher erschienen sind, Jahr für Jahr auf, was sich bei den Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet verändert und wo sie Kontinuitäten bewahren. Das geschieht sicherlich nicht mit Hilfe wissenschaftlich-exakten Methoden, wohl aber sehr persönlich und authentisch. Auf diese Weise sind die Essener Anthologien, die Ruhrlesebücher, mit ihren inzwischen über tausendzweihundert veröffentlichten Texten geradezu zu einem Schatz der Jugendkultur geworden. Es ist wohl das einzige in der Bundesrepublik Deutschland für diese Altersgruppe, das so lange existiert und wirkt! Das jeweils neue Thema entsteht dabei immer wieder in Auseinandersetzung mit dem, was an Beiträgen für die letzte Anthologie erschrieben worden ist und was sich vor diesem Hintergrund an zentralen Fragen stellt. Genauso ist es auch bei dem neuen Buchprojekt.


Die bisherigen Titel:


„Fremd und doch daheim?!“, Vechta 2005,
„Dann kam ein neuer Morgen“, Vechta 2006,
„Heute ist Zeit für deine Träume“, Vechta 2007,
„Pfade ins Revier – Pfade im Revier“, Vechta 2008,
„Ruhrkulturen. Was ich dir aus meiner Welt erzählen möchte“, Vechta 2009,
„Märchenhaftes zwischen Emscher und Ruhr“, Vechta 2010,
„Zwischen meinen Welten unterwegs“, Vechta 2011.
„Wenn Wasser erzählt“, Vechta 2012,
„Dann öffnete sich mir die Tür“, Vechta 2013,
„Wie die Zeit vergeht“, Vechta 2014,

„Was mir Hoffnung macht“, Vechta 2015,

„Von Grenzen und Grenzverschiebungen“, Vechta 2016.


Worum geht es genau bei dem neuen Schreibprojekt?


Setzt man sich mit den Grenzen auseinander, die man sich selbst setzt oder die einem gesetzt werden, so kommt man schnell dazu zu fragen, wer man tatsächlich ist! Wer ist man, wenn man an unterschiedlichen Orten unterschiedlich auftritt oder hinter einer Grenze einfach anders wahrgenommen wird? Oder lebt man, je nach dem, wo man sich befindet, sogar ganz bewusst mit unterschiedlichen Rollen?  Bin ich dann hier wie dort noch derselbe? Wer bin ich tatsächlich? Wo? Und wo ist meine Brücke zwischen diesen beiden Ichs, die ich bin? Oder zu dem Selbst, das dahinter steckt? Oder haben wir in Wirklichkeit ganz viele Identitäten?

Kinder und Jugendliche betrifft diese Frage in besonderer Weise, sind sie es doch, die entwicklungspsychologisch betrachtet, auf der Suche nach ihrem Ich, nach ihrer Identität sind. Wie gehen sie mit ihren verschiedenen Rollen um? In der Familie? In der Schule? Unter Freunden? Wie lösen sie die dabei entstehenden Probleme? Besonders aufschlussreich dürfte diese Fragestellung sicherlich für diejenigen sein, die eine Migrationsgeschichte in ihrer Familie haben oder die mit solchen Menschen zu tun haben. Bilden sie eine Identität in einer der Kulturen aus, in denen sie leben, oder versuchen sie den Spagat? Was ist mit den Brücken zwischen ihren Kulturen? Wohin führen sie? Wie werden sie „gelebt“? Können wir sie vielleicht sogar alle beschreiten? Gerade für die Kinder und Jugendlichen, die im Schmelztiegel Ruhrgebiet leben, sind diese Antworten wichtig. Aber sie sind auch insgesamt gesellschaftlich wichtig, deshalb das neue Buchprojekt.

Und so lädt die neue Essener Anthologie alle Kinder und Jugendlichen im Revier dazu ein zu schreiben, wie sie diese Frage „WER ich WO bin!?“ für sich beantworten! Welche Erfahrungen haben sie gesammelt? Wie gehen sie mit ihr und den daraus resultierenden Problemen um? Bin ich ich? Oder ich? Oder du? Wer ist wer? Was zeigt sich beim Blick in den Spiegel? Vor allem, wenn die verschiedenen Welten miteinander in Verbindung treten! Es liegt auf der Hand, dass die Beantwortung dieser Frage gesellschaftspolitische Sprengkraft haben kann. Der vielzitierte Strukturwandel im Revier dürfte ja auch seine Spuren hinterlassen haben. Um so wichtiger ist es, sie anzugehen!   

 

Unsere Bitte


Aus diesem Grunde sprechen wir Sie, verehrte Moderatorinnen und Moderatoren, persönlich an! Geben Sie den Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen, in denen Sie arbeiten und mit denen Sie zu tun haben, Raum, sich mit der Thematik zu befassen!  Davon auszugehen ist auf jeden Fall, dass das, was bei jungen Menschen auf erzählerischer Ebene passiert, in vielerlei Hinsicht sein Pendant bei ihnen selbst findet. Und das ist gerade für ihr Lebensalter wichtig. Es ist ein Schritt sprachlicher „Verortung“, der sie den Blick nach vorne richten und Perspektiven entwickeln lässt. Was will ich? Was kann ich? Wie kann ich das, was ich will, erreichen? Es sind Fragen, die ihnen Wege eröffnen, sich kritisch und selbstkritisch mit der eigenen Gegenwart und der eigenen Zukunft zu befassen. Es ist für jeden, der mit jungen Menschen zu tun hat und sich für ihre Belange interessiert, etwas, an dem er eigentlich nicht vorbeigehen kann.

 

Von sich selbst erzählen


Wenn sich Kinder und Jugendliche mit dieser Thematik beschäftigen, so berührt das zentrale Fragen ihrer Existenz. Der Schweizer Autor Peter Bichsel sagte schon 1982 in seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen: „Wer sich auf das Erzählen einlässt, der (...) tut es, um sein Leben zu leben.“ (P. B., Der Leser. Das Erzählen, Darmstadt und Neuwied 1982). Dieser programmatische Satz könnte auch für das stehen, was die neue Ruhrgebietsanthologie will. Wenn junge Menschen anfangen zu erzählen, dann sind das keine Fingerübungen. Schon gar nicht, wenn es um ihre Belange geht. Denn in ihren Texten setzen sie sich mit ihren Erfahrungen auseinander und beziehen diese auf ihre Wirklichkeit. Was sie erzählen und wie sie dies tun, spiegelt also viel von dem, was in ihnen vorgeht. Und das ist wichtig, damit sie ihre persönliche Zukunft in unserer Gesellschaft finden. Wie verarbeiten sie das, was sie erlebt haben? Wie beschreiben sie, was gewesen ist? Welche Worte finden sie für die Fakten, welche für das, was es zu gestalten gilt? Welche Erkenntnisse führen sie weiter? Gehen sie auf Fantasiereisen oder bleiben sie im Hier und Jetzt stecken? Welche (literarische) Formkraft entwickeln sie, um das darzustellen, was sie darstellen wollen?


Tipps

 

Natürlich steht es jedem Jugendlichen frei, sich diesem Thema so zu nähern, wie er es gerne möchte. Gleichwohl dürften manchmal Tipps sinnvoll sein, um dem einen oder anderen Wege zu zeigen, wie er diese Thematik angehen kann. Und manchmal geht es ja vielleicht auch darum, Schreibblockaden aufzulösen und Schreibwege zu finden, die aus einer Sackgasse herausführen.

-          Kreativität lässt sich freisetzen, wenn eine Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive heraus erzählt wird, etwa aus der Sicht einer anderen beteiligten Person, eines Tieres oder gar eines Gegenstandes, der sich vor Ort befindet.

-          Manchmal ist es sinnvoll, ein Geschehen in eine andere Zeit zu verlegen, um Zusammenhänge zu verdeutlichen oder Verbindungen aufzuzeigen. So kann eine Geschichte in eine vergangene, aber auch in eine zukünftige Zeit verlagert werden, um ihr neue Erzählräume zu öffnen.

-          Ein interessanter Verfremdungseffekt entsteht, wenn die Handlung an einen anderen Ort verlegt wird. Vielleicht in eine andere Stadt, in ein anderes Land oder sogar auf den Mond!

-          Auch aus der Wahl der Gattung heraus lassen sich viele Möglichkeiten der Darstellung entwickeln. Denkbar ist es zum Beispiel, ein bestimmtes Geschehen nicht in die Berichtsform, sondern in ein Märchen zu gießen. Natürlich müssen solche Formen nicht vollständig ausgefüllt werden. Es geht vielmehr darum, dass die Jugendlichen für das, was sie erzählen wollen, die passende Form finden. Ein Märchen etwa ist ja nicht schon deshalb gut, weil es die Form erfüllt, sondern weil Inhalt und Form einander entsprechen. Insofern kann es sinnvoll sein, Zwischenformen zu entwickeln.

Geben Sie ihnen die Orientierungshilfen, die sie benötigen, um sie beim Schreiben zu unterstützen. Das ist für uns kein Ausschlusskriterium.

 

Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Dass sich aus dem, was Kinder und Jugendliche sich erdichten und erzählen, wichtige Impulse für die Kinder- und Jugendpolitik sowie die Integrationspolitik ergeben können, liegt auf der Hand. Allen Institutionen, die mit jungen Menschen zu tun haben, wie Schulen, Jugendgruppen, Migrantenvereine bis hin zu den politischen Verbänden bietet das Buchprojekt eine Chance zur Standortbestimmung und zur Reflexion über das, was bisher in der Arbeit mit diesen Kindern und Jugendlichen erreicht wurde. Na ja, und vielleicht ist vor diesem Hintergrund sogar hin und wieder mit neuen Einsichten zu rechnen, und deshalb bitten wir Sie um Ihr Engagement und Ihre Unterstützung! Lassen Sie also die Kinder und Jugendlichen, mit denen Sie es zu tun haben, Texte schreiben! Entscheidend ist, dass sie auf irgendeine Weise mit dem Thema zu tun haben.

 

Ihre Aufgabe als Multiplikator


Bitte geben Sie den Kindern und Jugendlichen, mit denen Sie zu tun haben, Raum und Zeit, Texte zum Thema „WER ich WO bin!?“ zu verfassen! Nutzen Sie Ihre Position als Lehrer/in, Jugendleiter/in, Sozialarbeiter/in, Erzieher/in, Elternteil, usw., ermutigen und beraten Sie sie! Ermuntern Sie sie, in der Sprache zu schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen!

Bitte fordern Sie Flyer für die Weitergabe an Ihre Schüler/innen, Kinder und Jugendlichen an, mit denen Sie arbeiten oder zu denen Sie Kontakt haben. Geben Sie diese an sie weiter, laden Sie sie ein und leiten Sie die gesammelten Texte bitte weiter! Bitte wählen Sie diese nicht vorher aus! Schicken Sie uns möglichst alle Texte, die bei Ihnen entstanden sind! Oft genug gibt es auch bei scheinbar Schlechterem einige Beiträge, die trotz mangelnder Sprachrichtigkeit Interessantes aufzeigen!

Manchmal muss das freie Schreiben vielleicht noch geübt werden. Hilfestellung dazu bieten beispielsweise:

„Szenisches Schreiben im Unterricht“ von Thomas Richardt (Seelze 2011),

„Erzählendes Schreiben im Unterricht“ von Ulrike Wörner (Seelze 2012),

„Lyrisches Schreiben im Unterricht“ von José F. A. Oliver (Seelze 2013) sowie

„Journalistisches Schreiben im Unterricht“ von Tilman Rau (Seelze 2014),

„Literarisches Schreiben im Deutschunterricht“ von Ulf Abraham und Ina Brendel-Perpina

                                                                                     (Seelze 2015),

„Wort und Spiel im Unterricht“ von Timo Brunke (Seelze 2015) sowie

„Praxismaterial: Erzählendes Schreiben im Unterricht“, von Ulrike Wörner und Tilman Rau

                                                                                    (Seelze 2016).

Aber auch sonst gibt es viele Bücher oder Internetadressen, die über das freie Schreiben und seine Möglichkeiten Auskunft geben.


Wichtige Hinweise


Selbstverständlich dürfen die Jugendlichen, vor allem die mit Migrationshintergrund, in der Sprache schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen. In welcher, das sollte gegebenenfalls mit angegeben werden. Die für den Abdruck in der Anthologie ausgewählten Texte werden, wie im Verlagswesen üblich, Korrektur gelesen und den Jungautorinnen und -autoren noch einmal zur Kontrolle vorgelegt. Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bitte bei uns! Wir beraten Sie gerne.


1 bis 3 Texte pro Person (jeweils max. 3 Din A4-Seiten).

Die Ausschreibungsfrist endet am 1. August 2017.

Adresse (zur Abgabe der Texte)

Kulturzentrum Grend
z. Hd. Artur Nickel
Stichwort „WER ich WO bin!?“
Westfalenstraße 311
45276 Essen

 

Absender (Telefonnummer, Email-Anschrift und Alter nicht vergessen!)
 

Die Jugendlichen, deren Texte aufgenommen werden, werden schriftlich informiert.
Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können leider nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Weitere Infos unter


www.arturnickel.de (link is external)
www.geestverlag.de (link is external)
www.grend.de (link is external)

Im November 2017 soll die Anthologie erscheinen und mit einer öffentlichen Lesung präsentiert werden. Das geben wir rechtzeitig bekannt. Danach kann es weitere Lesungen und Veranstaltungen im Ruhrgebiet geben, um das Buch zu präsentieren und die in den Texten angesprochenen Themen in Schulen und anderen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, zu diskutieren. Wenn Sie daran Interesse haben, Anregungen haben oder uns unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an uns! Das Gleiche gilt, wenn Sie andere Fragen zu dem Buchprojekt haben.


Wir sind gespannt auf die Texte und verbleiben

mit herzlichen Grüßen


Dr. Artur Nickel


Kulturzentrum Grend
Westfalenstraße 311
45276 Essen
Tel.: 02327 974246    
Fax: 0201 8513250

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Alfred Büngen

 

Geest-Verlag
Lange Straße 41 A
49377 Vechta
Tel.: 04447 856580
Fax: 04447 856581

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